Bericht 2017

Sparkassen-Handicaplauf

der SG Olympia 1896 Leipzig

Starke Frauen dominieren Sparkassen-Handicaplauf

 

Leipzig, 19. März 2017: Ihren fünften Sieg beim Sparkassen-Handicaplauf der SG Olympia 1896 Leipzig feierte am Sonntag Kathrin Bogen (SC DHfK Leipzig). Bei der 22. Auflage des Frühjahrscrosslaufs an der Leipziger Mühlwiese machte die mit einem Zeithandicap von 7:01 Minuten gestartete Favoritin schon in der ersten Runde klar, dass sie nach 2010, 2011, 2013 und 2015 erneut die Handicap-Tasse mit der Nummer 1 nachhause nehmen wollte. Mit einer Bruttozeit von 1:11:56 lag sie nach 15 Kilometern auf regendurchweichter Crosstrecke klar vor Martina Rarek (SV Germania 08 Rosslau, Bruttozeit 1:15:33, Zeithandicap 1:13 Minuten) und der ebenfalls stark auftrumpfenden Jana Schönlebe (SC DHfK Leipzig, Bruttozeit 1:17:10, Zeithandicap 4:27 Minuten).

 

Als erster Mann belegte der von Platz 66 gestartete Zeitschnellste, Marc Werner (LFV Oberholz, Bruttozeit 1:18:16, Zeithandicap 19:45 Minuten), Platz 4 vor Steffen Rarek (Triathlon Club Merseburg, Bruttozeit 1:19:12, Zeithandicap 19:53 Minuten).

 

Das Zeithandicap aus Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht ist die Besonderheit des Sparkassen-Handicaplaufes. So lagen zwischen der Startzeit des ersten Starters Klaus Buchspieß (SG Olympia 1896 Leipzig) und der Startzeit des letzten Starters Hennig Panser (beVegt.de) stolze 24:47 Minuten. Während der älteste Teilnehmer bereits 82 Lenze zählte, war die jüngste Athletin zarte 16 Jahre jung. Der schwerste Läufer brachte stolze 106 kg auf die Waage, das Leichtgewicht musste lediglich 48 kg über die Strecke tragen. Und zwischen dem Längsten im Feld mit 198 cm und der zierlichsten Läuferin lagen 40 cm.

 

"Bei Dauerregen und anspruchsvollen Streckenverhältnissen zeigten alle 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer großartige Leistungen. Mein besonderer Dank gilt auch den Helferinnen und Helfern, die trotz der schlechten Witterung mit großem Einsatz dabei waren", würdigte Veranstaltungsleiter Christian Brendecke das Engagement aller Beteiligten.

 

Starke Frauen: Martina Rarek, Jana Schönlebe und Kathrin Bogen Foto: Constanze Woigk