Bericht 2018

Sparkassen-Handicaplauf

der SG Olympia 1896 Leipzig

Das Beste kommt zum Schluss…

 

Schnelle Damen des SC DHfK Leipzig dominieren 23. Sparkassen-Handicaplauf an der Mühlwiese

 

Leipzig, 25. März 2018: Es war die große Show der Läuferinnen des SC DHfK Leipzig. Mit Katrin Bogen, Elke Musial und Sandra Boitz auf den Plätzen 1 bis 3 und Leipzig-Marathonsiegerin Juliane Meyer auf Platz 5 war der 23. Sparkassen-Handicaplauf fast eine Vereinsmeisterschaft des erfolgreichsten Sportvereins der Welt. Torsten Rother (TSG Markkleeberg) gelang bei der Crossverfolgung durchs Leipziger Rosental der Sprung auf Platz 4.

 

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Laufbedingungen wollten insgesamt 98 Läuferinnen und Läufer beim Finale dieses besonderen Laufes an der Mühlwiese dabei sein. Nach dem obligatorischen Messen und Wiegen erhält dabei jeder Starter ein aus den Faktoren Größer, Alter, Gewicht und Geschlecht errechnetes persönliches Zeithandicap, das den Abstand zur ersten Läuferin im Feld definiert. Das war in diesem Jahr Margot Haupt (BSV AOK Leipzig), die mit einem Vorsprung von mehr als 37 Minuten vor dem Schlussläufer Kevin Richter (Laufen für Sachsen) auf die Strecke durfte. Alle anderen Läuferinnen und Läufer reihten sich mit entsprechendem zeitlichen Abstand hinter der Startläuferin ein.

 

Und so entwickelte sich auf den drei Runden über insgesamt knapp 15 Kilometer schnell wieder eine muntere Verfolgsjagd, bei der sich die von Platz 17 gestartete spätere Siegerin Katrin Bogen schon früh an die Spitze des Feldes setzen konnte. Aber auch viele andere Topathleten machten auf dem rutschigen Untergrund mächtig Dampf. Dem Zeitschnellsten, Sven Richter (55:07, SC DHfK Leipzig), gelang es dabei, 86 Plätze aufzuholen. Auch Marc Werner (56:51, TSG Markkleeberg) konnte mit der zweitschnellsten Nettozeit 72 Startplätze „gutmachen“. Zeitschnellste Frau war Juliane Meyer, die nach 59:03 das Ziel erreichte.

 

Sven Herder von der SG Dynamo Dresden machte den Veranstaltern zum Finale ein besonderes Geschenk. Bei der Premiere vor 23 Jahren war der Ultraläufer mit damals 18 Jahren zum bislang ersten und einzigen Mal am Start. Zum Finale kehrte er jetzt an die Mühlwiese zurück und belegte mit der drittschnellsten Nettozeit Gesamtplatz 7.„Nach 23 Jahren war das heute ein toller Abschluss unserer Handicaplaufserie. Wir danken allen Läuferinnen und Läufern, dass sie zum Abschied dabei waren“, sagte Christian Brendecke, Sektionschef der Laufgruppe, nach dem erfolgreichen Finale.

 

Gruppenbild mit einzelnem Herrn: Die fünf Erstplatzierten v. l. Sandra Boitz, Elke Musial, Juliane Meyer, Katrin Bogen und Torsten Rother Foto: Constanze Steinmeyer