Bericht 2013

Sparkassen-Handicaplauf

der SG Olympia 1896 Leipzig

 

Im Sauseschritt durch Eis und Schnee:

Kathrin Bogen gewinnt zum dritten Mal den Sparkassen-Handicaplauf

 

24. März 2013: Die Siegerin des 18. Sparkassen-Handicaplaufes der SG Olympia 1896 Leipzig heißt Kathrin Bogen. Bei strahlendem Sonnenschein, aber klirrender Kälte kam die Ausnahmeathletin des SC DHfK Leipzig mit den sehr schwierigen Streckenverhältnisse aus Schnee, Eis und Matsch hervorragend zurecht und gewann den 15-Kilometer-Lauf im Leipziger Rosental nach 2010 und 2011 in 1:18:51 (netto 1:04:29) am Ende deutlich vor Torsten Rother (SC DHfK Leipzig, 1:23:55/netto: 1:04:13) und dem stark auftrumpfenden Marc Werner (LFV Oberholz, brutto: 1:24:09 / netto 58:29).

 

Das hatte es bei den bisherigen 17 Ausgaben des Handicaplaufes noch nie gegeben. Statt Frühlingserwachen mussten sich die 95 Starterinnen und Starter bei anhaltendem Dauerfrost mit winterlichen Streckenverhältnissen auseinandersetzen. Eis, Schnee und Morast forderten ein hohes Maß an Koordination und Kondition. Einzelne Stürze gingen glimpflich ab. Scheinbar völlig unbeeindruckt von diesen Beschwernissen zeigte sich Kathrin Bogen, die mit einem Zeithandicap von 14:22 auf die Startläuferin Elfriede Oehler (LC Auensee) auf die Strecke gegangen war. Im Sauseschritt stürmte sie an die Spitze des Feldes und lief am Ende ungefährdet ihrem dritten Erfolg bei diesem Wettbewerb entgegen. Nach ihrem Sieg beim 2. Sparkassen Bike & Run eine Woche zuvor sicherte sie damit bereits ihre zweite Topplatzierung für die Sparkassen-Challenge 2013.

 

Besonders eilig hatte es auch in diesem Jahr Marc Werner. Der schnelle Mann des LFV Oberholz kämpfte sich mit einem Zeithandicap vom 25 Minuten und 40 Sekunden in Rekordzeit (58:29) von Startplatz 79 auf den dritten Platz nach vorn. Vereinskamerad Vincent Hoyer musste als letzter Starter von Platz 95 und mit einem Zeitrückstand von knapp 35 Minuten die Verfolgung des Feldes aufnehmen. Der derzeit überragende Läufer der Leipziger Laufszene nahm es mit Humor und Gelassenheit, absolvierte einen sportlichen Trainingslauf und kam am Ende zur Handicap-Tasse Nummer 31 (1:37:22, netto 1:02:26).

 

Vor dem Start mussten sich - wie immer beim Handicaplauf - alle Akteure mit Waage und Meterband vermessen lassen. Aus den Faktoren Größe, Alter, Gewicht und Geschlecht errechnet sich dann das persönliche Zeithandicap. Je größer, leichter, jünger und männlicher, um so größer das Zeithandicap. Stolze 103 Kilogramm zeigte da schon ml die Waage beim gewichtigsten Starter im Feld. Eine Körpergröße von 195 cm war diesmal das Gardemaß für einen Handicapläufer. Die jüngste Läuferin zählte bei diesem "Winterlauf" 19 Lenze, der älteste Läufer konnte bereits auf 78 Jahre (Lauf-)Erfahrung zurückblicken konnte.

 

Renndirektor Christian Brendecke dankte am Ende allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren tollen Einsatz und die tolle, faire Atmosphäre bei diesem Winterlauf im Frühling.

 

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