Bericht 2014

Sparkassen-Handicaplauf

der SG Olympia 1896 Leipzig

 

Mach's noch einmal, Detlef:

Dritter Sieg für Detlef Beier beim Sparkassen-Handicaplauf

 

23. März 2014: Die Entscheidung fiel spontan und sie war richtig. Erst beim Vortages-Check-in im Rahmen des AOK-Frühlingslaufes beschloss Detlef Beier (LC Auensee) am Folgetag auch die 15. Kilometer des 19. Sparkassen-Handicaplaufes in Angriff zu nehmen. Am Ende durfte er sich mit einer Bruttozeit von 1:18:01 (netto 58:59) über seinen dritten Erfolg an der Mühlwiese nach 2004 und 2012 freuen. Vorjahressiegerin Kathrin Bogen hatte kurzfristig verletzungsbedingt absagen müssen. Bei idealen Laufbedingungen gewann der Athlet des LC Auensee am Ende mit einer guten Minute Vorsprung vor dem starken Otto Henning (67, SV Klitzschen 1920), der die 15 Kilometer in 1:19:09 (netto 1:06:35) absolvierte, und dem Vorjahreszweiten Torsten Rother (SC DHfK Leipzig, 1:20:44, netto 59:31). 141 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeuteten für die veranstaltende SG Olympia 1896 Leipzig einen neuen Teilnehmerrekord.

 

Eröffnet wurde der Lauf einmal mehr von Elfriede Oehler (LC Auensee), die als einzige Sportlerin bislang alle Handicapläufe absolvierte. 35 Minuten und 35 Sekunden später durfte auch Philip Hackenberg (VS Leipzig) auf die Strecke, der bei dem Rennen über 15 Kilometer das größte Zeithandicap aufzuholen hatte. Schnellster Akteur im Feld war Jens Oswald (LfV Oberholz, Gesamt Platz 4, 1:22:17), der sich bei seinem Geschwindlauf in 58:06 um genau 101 Plätze verbessern konnte. Den größten Sprung nach vorn machte Toni Keller (VSG Saaletal-Wettin, 1:31:21, netto 59:58), der sich von Startplatz 135 um 103 Plätze nach vorn schob.

 

Vor der Zeitnahme mussten sich alle Akteure der Messung mit Waage und Meterband stellen. Aus den Faktoren Größe, Alter, Gewicht und Geschlecht errechnet sich das persönliche Zeithandicap, aus dem sich die Startabstände ergeben. Je größer, leichter, jünger und männlicher, um so größer das Zeithandicap. Stolze 117 Kilogramm zeigte da schon mal die Waage beim gewichtigsten Starter im Feld. Eine Körpergröße von 198 cm war diesmal das Gardemaß für einen Handicapläufer. Die jüngste Läuferin zählte 23 Lenze, während der älteste Läufer bereits auf 79 Jahre (Lauf-)Erfahrung zurückblicken konnte.

 

Renndirektor Christian Brendecke dankte am Ende allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren tollen Einsatz und freute sich mit ihnen über den gelungenen Lauf in den Frühling.

 

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